Wie auch Falten gehört der Haarausfall, insbesondere bei Männern, zum Prozess des Älterwerdens dazu.
In manchen Fällen beginnt der Ausfall der Haare sehr früh, was häufig zu einer großen seelischen Belastung der Betroffenen führt.
Sie fühlen sich nicht männlich und vital, sondern entwickeln nicht selten Angst im Umgang mit ihren Mitmenschen.
Eine Haartransplantation ermöglicht es Ihnen, die kahlen Stellen mit natürlichem Haar aufzufüllen.
Dazu wird heute in
der Regel Eigenhaar aus noch dicht behaarten Regionen des Kopfes
– insbesondere vom Hinterkopf- oder
Nackenbereich – entnommen.
Die Haare in diesen Regionen sind nicht
vom genetisch bedingten Haarausfall betroffen und werden somit nach der
Transplantation ein Leben lang halten.
Vor der Operation
Vor der Operation sollten Sie für die Dauer von einigen Tagen weder Aspirin noch Schlafmittel oder Alkohol zu sich nehmen.
Aspirin und
auch andere Schmerzmittel verzögern die Blutgerinnung.
Raucher
sollten vier Wochen vor der Operation beginnen, den Nikotinkonsum so stark wie
möglich zu verringern, um Wundheilungsstörungen zu vermeiden.
Ablauf der Operation
Zunächst wird ausführlich besprochen, wie der neue Haaransatz verlaufen soll. Dabei wird darauf geachtet, Wünsche zu berücksichtigen und ein möglichst natürliches Ergebnis zu erzielen.
Der Eingriff erfolgt ambulant, das heißt, Sie können anschließend wieder nach Hause gehen.
Zu Beginn der Behandlung wird am Hinterkopf ein Hautstreifen entnommen. Anschließend wird die Haut sorgfältig vernäht. Die Narbe wird unter den Haaren nicht sichtbar sein.
Aus diesem Hautstreifen werden die Transplantate hergestellt. Diese können jeweils ein bis fünf Haare enthalten.
Bevor diese nun transplantiert werden können, muss die kahle Kopfhaut entsprechend vorbereitet werden. Dazu werden unter örtlicher Betäubung Löcher in der Größe der Transplantate in die Kopfhaut eingeschlitzt oder eingestanzt.
Der Haaransatz und die
Geheimratsecken werden mit einzelnen Härchen natürlich geformt. Die Bereiche
dahinter werden mit Haargruppen aufgefüllt.
Nach der Operation
Direkt nach der Haarverpflanzung sollten Sie den Kopf mit einer Mütze oder Kappe schützen.
Bereits nach etwa drei bis fünf Tagen sind die Transplantate eingeheilt und das vorsichtige Haare waschen wieder möglich.
Nach circa zwei Wochen
werden die Fäden an der Entnahmestelle der Transplantate gezogen.
Ihr Nutzen
Die verpflanzten Haare beginnen nach etwa drei Monaten, wie die restlichen Haare auch, zu wachsen.Ihre Lebensqualität ist wieder hergestellt. Sie wirken wieder vital und leistungsfähig und können voller Selbstvertrauen Ihren weiteren Lebensweg beschreiten.












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