Folgende Symptome und Beschwerden können auf Neurodermitis hinweisen
Bei Säuglingen und kleinen Kindern
Leitsymptome
- Nässende, entzündliche Flecken
- Verkrustete Stellen – so genannter Milchschorf
- Juckreiz
- Schuppung
Die Prädilektionsstellen – von der Neurodermitis bevorzugt betroffene Hautareale – sind bei Säuglingen das Gesicht, der Hals, die Leisten und die Streckseiten der Extremitäten.
Bei Jugendlichen und Erwachsenen
Leitsymptome
- Juckende Ekzeme – Hautrötungen – an den Beugeseiten der Extremitäten, vor allem am Ellenbogen
- Lokalisierte Ekzeme wie beispielsweise ein Handekzem oder LIchen simplex chronicus – Knötchenflechte
- Schuppung
- Nässen
- Krustenbildung
Bei Erwachsenen sind meist die Gelenkbeugen sowie Gesicht, Nacken, Hals, Schultern und Brust betroffen.
Nebensymptome
- Periorale Blässe – blasse Haut um den Mund herum
- Dennie-Morgan-Falte – zusätzliche Hautfalte unterhalb des unteren Augenlids
- Häufige Hautinfektionen
- Weißer Dermographismus – nach einer mechanischen Reizung der Haut färbt sich diese über längere Zeit weiß
- Glanzlose, trockene Haut
- Lichenifikation – vergröbertes Oberflächenrelief in chronisch betroffenen Hautregionen
- Ichthyosis vulgaris – Verhornungsstörung der Haut (tritt bei circa 50 % der Patienten auf)











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