Allgemeines zum Sonnenschutz
- Sonnenschutzmittel dürfen nicht einmassiert werden.
Je mehr ein Sonnenschutzmittel verrieben und einmassiert wird, desto schlechter ist der Sonnenschutz. Nach einer kräftigen Massage ist die Haut fast so ungeschützt wie ohne Sonnenschutzmittel.
Der Grund dafür ist, dass der UV-Filter nur auf der Hautoberfläche wirkt und seine Wirkung in den tieferen Schichten nicht entfalten kann. - Der UV-Filter in einem Sonnenschutzmittel bleibt mindestens drei Jahre haltbar. Voraussetzung dafür ist allerdings eine entsprechende Lagerung im Kühlschrank.
Sonnenschutz muss in jungen Jahren beginnen
Eine Stunde in der Sonne ist für ein Kind viel gefährlicher als für einen Erwachsenen.
Achtung!
Babys bis zu einem halben Jahr haben so gut wie keinen körpereigenen Schutz und sollten deshalb keiner direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden. Für Kinder sollten Sie keine Sonnenschutzmittel mit einem Sonnenschutzfaktor unter 15 verwenden.
Dermatologen sind überzeugt: Sonnenschutz ist für die Haut hundertmal wichtiger als alles Andere - insbesondere für Teenager, da ihre Haut wesentlich empfindlicher für Sonnenschäden ist als für Ältere. Circa 80 % der durch Sonne verursachten Hautschäden entstehen vor dem 20. Lebensjahr und zeigen sich im Alter in Form von Falten und Altersflecken.
Männer haben ein höheres Hautkrebsrisiko als Frauen
Nach einer Studie der Ohio State University in Columbus erkranken Männer dreimal häufiger am Hautkrebs als Frauen. Die Wissenschaftler haben festgestellt, das die Haut von Männern weniger Antioxidantien aufweist und damit der Hautkrebsschutz geringer ist.
Extra-Sonnenschutz ist häufig notwendig
-
Immer wenn die Luft dünner oder heißer ist (Gebirge, Äquator).
-
In den Sonnenspitzenzeiten zwischen 11.00 Uhr und 15.00 Uhr ist die UV-B-Strahlung am stärksten. Gehen Sie daher nicht in die Sonne, solange sie im Zenit steht. Ihre Haut wird dann nämlich nicht braun, sondern rot.
-
In der Nähe von allem, was die Sonne reflektiert wie Schnee, Wasser und Sand.
-
Auf gefährdeten Stellen wie Lippen, Ohren, Augen und Kniekehlen.
-
Auf Stellen wie Nase, Schultern und Händen – den so genannten ”Sonnenterassen”.
-
Im Gebirge. Die Intensität der Sonnenbrand erzeugenden UV-B-Strahlen nimmt pro 400 Höhenmeter um 4 % zu, in 2000 m Höhe ist sie also um 20 % stärker als in Meereshöhe. Verwenden Sie daher im Gebirge einen hohen Schutzfaktor.
- Auf enthaarter oder rasierter Haut. Diese sollte nicht gleich der Sonne ausgesetzt werden, da sie besonders empfindlich ist und es schnell zu Rötungen kommen kann.
Schutz vor UV-A-Strahlen, die die Hautalterung beschleunigen ist immer notwendig.
Hauttyp und Lichtschutzfaktor
Die Augen benötigen einen besonderen Sonnenschutz
UV-A- und UV-B-Strahlen können langfristig Katarakt (grauen Star), altersbedingte Makuladegeneration, chronische Bindehautentzündungen und sogar Retinopathien (Netzhauterkrankungen) verursachen.
Hilfe bieten nur Brillengläser mit UV-Filtern der Norm UV-Schutz 400.
Achtung!
Jede Sonnenbrille wie auch jede andere Brille sollte UV-Schutz 400 (US-Norm) und Blaudämpfung (400-500 nm) circa 95% haben. In Europa gilt allerdings "100% UV-Schutz" bereits bei 380 nm, obwohl die Augenlinse in diesem Bereich noch 78% der UV-Strahlung aufnimmt!
Beachten Sie auch, dass selbst bei bedecktem Himmel circa 95% der UV-Strahlung durch die Wolken dringen.
Verwenden Sie für die Augenpartie einen Sun-Blocker und Make-up mit mechanischem Sun-Blocker.













Gesundsein Aktuell
Newsletter bestellen
Expertenrat
Ansprechpartner

