Das Austrocknungsekzem - Exsikkationsekzem - tritt besonders bei älteren Menschen auf.
Ursachen
Je älter wir werden, desto mehr verändert sich der Aufbau der verschiedenen Hautschichten
- Sie werden dünner
- Die Fettschichten sowie Kollagenfasern und elastischen Fasern nehmen ab
- Die Anzahl der eingelagerten Schweißdrüsen wird geringer
- Die Durchblutung geht zurück.
Therapie
Ziel der Behandlung der trockenen Ekzeme ist, den Fettgehalt der Haut wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Dazu werden fetthaltige Cremes und Salben sowie spezielle medizinische Ölbäder verwendet.
Trockene Ekzeme lassen sich im Allgemeinen ausgezeichnet behandeln. Baden Sie niemals ohne Ölzusatz und cremen Sie Ihre Haut nach jedem Waschen oder Duschen gut ein.
Falls keine Verschmutzungen vorliegen, reicht unter Umständen das Abspülen mit lauwarmem Wasser, ansonsten sollten Sie sich mit einem rückfettenden Syndet waschen. Verwenden Sie ausschließlich Waschpräparate, die Öle enthalten. Vermeiden Sie auf jeden Fall stark entfettende waschaktive Substanzen sowie alkalische Seifenlösungen.
Mechanisches Abrubbeln ist bei trockener Haut ungünstig.
Bei der trockenen Haut ist eine gewissenhafte Rückfettung unabdingbar. Nur regelmäßiges Eincremen mit einer Fettcreme kann das Austrocknungsekzem verhindern. Hierfür sind Fettcremes mit einer Emulsion vom Typ Wasser-in-Öl geeignet. Tagsüber aufgetragen, verursachen sie manchmal ein störendes, fettiges Glänzen der Haut. Morgens verwendet man deshalb besser eine Creme.
Achtung!
Nicht toleriert von der trockenen Haut werden allerdings fettarme Lotionen oder gar alkoholische Tinkturen. Sie führen zu Hautrötungen oder zu Brennen.












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