Trotz eines reichhaltigen, vollwertigen Lebensmittelangebots ist allerdings nicht immer eine ausreichende individuelle Vitalstoff-Zufuhr garantiert. Eine nicht ausreichende Vitalstoff-Zufuhr kann beispielsweise durch eine falsche Speisenzubereitung bedingt sein oder durch einen individuellen Vitalstoff-Mehrbedarf verursacht werden.Dieses kann sich nicht nur durch körperliche Befindlichkeitsstörungen wie beispielsweise einer Abnahme der Leistungsfähigkeit bemerkbar machen, sondern hinterlässt auch Spuren auf der Haut. Hautprobleme wie trockene oder fettige Haut, Ausschlag und Juckreiz, überempfindliche Haut können durch eine unzureichende Nähr- und Vitalstoff-Zufuhr mit verursacht sein.
Das Aussehen und der Zustand Ihrer Haut prägen im besonderen Maß Ihr Eigenbild vom Ich und damit Ihr Selbstbewusstsein.
Achten Sie auf folgende Hautsignale
- Haut schuppt
- Haut spannt öfter
- Haut juckt häufig
Im Folgenden geben wir Ihnen dafür Pflegeempfehlungen
- Vermeiden Sie eine Austrocknung der Körperhaut durch zu heißes und zu ausgedehntes Waschen, Baden oder Duschen.
- Benutzen Sie zum Baden oder Duschen rückfettende Seifen, Ölbäder oder ölhaltige Duschgele. Sie hinterlassen einen pflegenden Film auf der Haut und glätten sie. Für die Reinigung des Gesichts eignen sich hautschonende Milchen, Emulsionen oder Cremes mit rückfettenden Substanzen.
- Wenn die Haut an Armen und Beinen besonders trocken ist oder juckt, dann sollten Sie diese besonders intensiv eincremen. Es gibt inzwischen Duschöle, die zusätzlich Feuchthaltesubstanzen, juckreizstillende und hautberuhigende Stoffe enthalten. Gelegentlich besteht eine Überempfindlichkeit gegen Wollfett und dessen Ester, also auch gegenüber Eucerin.
- Wenn Ihre Haut spannt, müssen Sie eincremen – am besten mit einer Creme, die einen höheren Fettgehalt besitzt. Die „Wintercreme“ sollte der Haut vor allem Fettstoffe und Feuchthalter zuführen, die das Wasserbindevermögen der Hornschicht verbessern.
Wie reinigt man die reife Haut?
Der erste Schritt der Pflege ist die Reinigung. Die richtige Reinigungstechnik besteht darin, dass die Haut weder gereizt noch gezerrt oder gedehnt wird. Verwenden Sie zur Gesichtspflege nur Mittel, die zu einer sanften Reinigung der Haut führen. Bei der Verwendung von chemischen Seifen oder Syndets empfehlen wir ausschließlich Reinigungsmittel im leicht sauren Bereich mit einem niedrigen pH-Wert um 5,5. Die Verwendung dieser Spezialseifen unterstützt den Säureschutzmantel der Haut. Am besten geeignet zur Reinigung der Haut sind Reinigungscremes. Diese enthalten im Gegensatz zu anderen Reinigungspräparaten besonders viel Fett und schützen damit die Altershaut. Diese Cremes werden sanft einmassiert und nach Anweisung entfernt. Die Haut sollte anschließend mit einem weichen Frotteetuch oder mit Kosmetiktüchern sanft abgetrocknet werden. Verwenden Sie bitte nur parfümfreie Reinigungsprodukte.
Wie pflegt man die reife Haut?
Aufgabe der Hautpflege ist es, der Haut wieder Feuchtigkeit zuzuführen. Feuchthaltefaktoren aus Cremes halten das zugeführte Wasser in der Hornschicht zurück. Die Emulsionen können vom Wasser-in-Öl-Typ oder Öl-in-Wasser-Typ sein - mit entsprechend hohem Lipidanteil. Bei der reifen Haut ist primär der Hydrolipidmantel gestört. Die Hornschicht ist im Wesentlichen intakt. Die pflegende Behandlung soll deshalb den fehlenden Hydrolipidmantel ersetzen. Verwenden Sie zur Gesichtspflege nur milde, alkoholfreie Gesichtswasser. Die Altershaut verträgt im Regelfall keinen Alkohol, denn dieser trocknet die Haut weiter aus und führt zu Reizungen.
Anmerkung: Tagescremes dienen der Pflege und dem Schutz der Haut, Nachtcremes haben die Aufgabe der Reparation und Regeneration der Haut. Die Anzahl der Zellteilungen ist in den ersten Nachtstunden besonders hoch. Die Nachtcremes enthalten deshalb besonders viele Nähr- und Vitalstoffe, die diese Reparatur- und Regenerationsprozesse unterstützen.
Beachten Sie bitte, dass insbesondere die Altershaut drei Problemzonen hat, die das Alter besonders schnell verraten, da sie besonders anfällig für Falten und Pigmentstörungen sind. Zu diesen Regionen gehören die Halsvorderseite, die Augenbereiche (Augenpflege) und die Handoberflächen. Diese Bereiche bedürfen der gezielten Extrapflege. Die Haut ist in diesen Partien besonders dünn mit nur gering ausgebildetem Unterhautfett und -bindegewebe. Des Weiteren fehlen in diesen Hautbereichen flüssigkeits- und fettspendende Talg- und Schweißdrüsen.
Verwenden Sie nähr- und vitalstoffreiche sowie fetthaltige Pflegeprodukte. Pflegen Sie das Gesicht, den Hals und das gesamte Dekolleté. Die Problemzone Augen benötigt eine besondere Pflege. Hier sollten spezielle nähr- und vitalstoffreiche Cremes mit intensiven Wirkstoffen aufgetragen werden.
Starkes Reiben und festes Einmassieren sind jedoch zu vermeiden, da das Gewebe dadurch kleinste Einrisse bekommt, die später zu Schwellungen und Tränensäcken führen.
Sonnenschutz – der wichtigste Schutz vor Hautalterung
Auch für die Hände gilt: pflegen, pflegen, pflegen. Waschen Sie die Hände nicht mehr als unbedingt nötig und gehen Sie mit Seife sparsam um. Tragen Sie nach jedem Händewaschen eine nährstoffreiche Handcreme auf. Schützen Sie Ihre Hände während der Arbeit mit hautreizenden Stoffen wie beim Waschen, Putzen, Gartenarbeit etc. mit Handschuhen. Die reife Haut benötigt eine regelmäßige Feuchtigkeitspflege.
Wann sollte man eine Feuchtigkeitscreme verwenden?
Tipps und Tricks
Wählen Sie eine Feuchtigkeitspflege entsprechend Ihres Hauttyps. Egal welche Feuchtigkeitspflege Sie wählen, vergessen Sie nicht, regelmäßig ein Peeling zu benutzen. Ihre Haut wird dadurch viel zarter und aufnahmefähiger für die Wirkstoffe der nachfolgenden Pflegeprodukte.
Wie wirkt eine Feuchtigkeitscreme?
Die Feuchtigkeitsversorgung betrifft nur die Hornschicht der Haut, eine feine Membran, die durchschnittlich circa 0,02 mm dick ist. Eine gesunde Hornschicht, die gut durchfeuchtet ist, besteht aus 10 bis 15 % Wasser. Die Hornschicht einer trockenen Haut enthält aber weniger als 10 % Wasser. Die Haut zu hydratisieren bedeutet, der Hornschicht Feuchtigkeit zu liefern.
Woran erkennt man, dass der Haut Feuchtigkeit fehlt?
Typische Zeichen für fehlende Feuchtigkeit sind- Ihre Haut spannt öfter.
- "Trockene Linien“ sowie kleine Fältchen werden sichtbar
- Ihre Haut schält sich manchmal.
- Ihre Haut sieht zerknittert aus.
- Ihre Haut sieht nicht strahlend, sondern müde aus.










DocMedicus Aktuell
Newsletter bestellen
DocMedicus Expertenrat



