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Aknenarben

Aknenarben (ICD-10: L90.5 – Narben und Fibrosen der Haut) entstehen als Folge sehr schwerer Formen der Akne, wie zum Beispiel der sogenannten Akne indurata und der Akne conglobata.

Symptome – Beschwerden

Man unterscheidet atrophische, eingesunkene Narben von hypertrophen, hervorstehenden Narben.
Aknenarben sind zu Beginn meist rötlich, da sie stärker durchblutet werden als die restliche Haut.
Nach einige Wochen bis Monaten normalisiert sich die Durchblutung und somit geht auch die Rötung zurück.

Ursachen

Bei der Akne werden die Talgdrüsen in der Haut zu vermehrtem Wachstum und zu starker Talgabsonderung angeregt. An den Ausführungsgängen der Talgdrüsen kommt es außerdem zu einer verstärkten Verhornung der Haut, so dass die Talgdrüsen verstopft werden. In dem gestauten Talg finden Bakterien einen idealen Nährboden. Sie vermehren sich und führen schließlich zur Entzündung der Talgdrüsen. Die entzündeten Talgdrüsen erscheinen als gerötete und schmerzhafte Akneknötchen. Wenn diese Entzündung schließlich auch auf andere Bereiche der Haut übergreift, entstehen störende Aknenarben.

Folgeerkrankungen

Achtung!
Durch Aufkratzen oder Ausdrücken von Pickeln oder Pusteln wird die Narbenbildung begünstigt.

Diagnostik

Aknenarben werden durch Blickdiagnose festgestellt.

Therapie

Es gibt mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten, Aknenarben zu behandeln.

Zunächst ist es möglich, einzelne eingesunkene Narben mittels Fett oder Hyaluronsäure zu unterspitzen, um sie wieder dem Hautniveau anzupassen.

Nicht alle Narben können unterspritzt werden, hervorstehende Narben kann man nicht unterfüttern, sie müssen ausgeschnitten, mittels Fräse abgetragen oder durch andere Methoden behandelt werden.

Sind die Narben großflächig im gesamten Gesicht verteilt, werden flächendeckende Methoden angewandt. Durch Kryopeeling (Kältepeeling), Dermabrasio-Behandlung oder chemische Peelings können alle Narben gleichzeitig behandelt werden
.

Des Weiteren können Aknenarben mit einem CO2-Laser
oder Erbium-Yag-Laser schmerzfrei entfernt werden. Da das Narbengewebe sich nur in den oberen Hautschichten befindet, wird dieses durch die Energie der Laserstrahlen narbenfrei verdampft.            


     
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