Xanthelasmen (Xanthelasma palpebrarum) sind gelbliche, erhabene Platten im Gewebe des Ober- und Unterlids, die Cholesterin enthalten. Sie zählen zu den Xanthomen der Haut.
Diese Hautveränderung ist gutartig, wirkt jedoch kosmetisch störend. Frauen sind häufiger als Männer betroffen: Besonders häufig sind Frauen in den Wechseljahren betroffen.
Der Erkrankungsgipfel liegt im 4. und 5. Lebensjahrzehnt.
Symptome – Beschwerden
Xanthelasmen sind gelbliche, erhabene Platten im Bereich der Augenlider, die Cholesterin enthalten.
Meist sind sie polsterartig weich und leicht verschiebbar und kommen symmetrisch an beiden Augen vor. Sie können mehr als einen Zentimeter groß sein.
Differentialdiagnose
Man muss Syringome (Fehlbildung von Schweißdrüsen) und Milien (Grieskörner) von Xanthelasmen abgrenzen.
Ursachen
Meist sind Xanthelasmen Ausdruck einer örtlichen Fettstoffwechselstörung. Im Gegensatz dazu besteht bei Xanthomen meist eine Fettstoffwechselstörungen (Hyperlipoproteinämien; Typ-II- oder Typ-IV-Hyperlipidämie). Auch Diabetes mellitus kann Ursache für die Fetteinlagerungen sein.
In höherem Alter können Xanthelasmen auch unabhängig von einer Erkrankung (bei normalen Gesamtcholesterin) auftreten.
Diagnostik
Xanthelasmen werden aufgrund des typischen Bildes durch Blickdiagnose festgestellt.
Therapie
Xanthelasmen können auf verschiedene Art und Weise entfernt werden.
Eine operative Entfernung (Exzision) war lange das Mittel der ersten Wahl. Ebenso findet die Kältetherapie (Kryotherapie) häufig Anwendung.
Mittlerweile ist es ebenso möglich, die Cholesterineinlagerungen durch Laser zu entfernen. Dafür stehen unterschiedliche Laser zur Verfügung, wie der CO2-Laser, der Erbium-Yag-Laser oder der Farbstofflaser.
Achtung!
Auch wenn die Xanthelasmen entfernt wurden, besteht immer das Risiko einer Neubildung.
Daher ist es unbedingt notwendig zu klären, ob eine Fettstoffwechselstörung, das heißt erhöhte Blutfette, Ursache der Xanthelasmen sind.









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